Deutschlandlied 2.0

 

Allen deutschnationalen Bewegungen
in tief gefühlter Abscheu zugeeignet.



Strolch, du hast hier nichts verloren,
nie wird diese Erde dein.
Unsereins, das hier geboren,
unser ist das Land allein.

Deutsche Frau’n und deutsche Treue,
deutscher Wein und deutscher Sang,
dass sie in der Welt auf’s Neue
schmettern ihren alten Klang.

Friss nicht weg, was uns gediehen,
stiehl‘ nicht unser‘ Lohn und Brot!
Lass nicht andre sich bemühen,
tragen deine Schuld und Not.

Recht und Freiheit sind im Leben
jedes Glückes Unterpfand,
darum niemals leicht vergeben,
erst verdient mit eigner Hand.

Geh‘, wohin die Pfeffer blühen,
in den Busch und über’s Meer,
wo die wilden Tiere ziehen,
hin, wo du gekommen her.

Deutsche Deutschen über allen,
über alles in der Welt.
Zu erbauen, was gefallen,
rein sich ihr Geblüt erhält.


Gerald Grundmann

© 2015 by Gerald Grundmann

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