GESANG AN DAS WASSER
 

1. Fassung
 


Du wolltest mich mit off’ner See zerrütten,
mit Glückes Wellen, die so hoch mich trugen
und härter nur auf mich zurückeschlugen.
Ich sollte mir den letzten Streich erbitten.

Was blieb, war, diesen letzten Weg zu sehen:
Wenn alles, was du jemals mir versprochen,
zusammen und zu Schmerzen mir gebrochen,
so muss ich deinen Fluten ferne stehen.

Und mich in meinem Dasein sehr bescheiden.
Auf dass nur letzte Tiefen von mir lassen,
will ich nach großen Höhen nicht mehr fassen
und steten Flusses friedvoll vorwärtsleiden.


 

Gerald Grundmann

© 2015 by Gerald Grundmann

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