MIT DEM 309

Vorlage:
„Like the 309“ – Johhny Cash



Hast du noch etwas Zeit, dann sei so freundlich, Tod,
nimm für ein letztes Lied mir meine Atemnot.
Ich klamm’re mich nicht fest, ich will nicht schwierig sein,
denn ich bin längst bereit für den 309.

Für den 309, für den 309.
Ja, ich bin längst bereit für den 309.

Heb’ schön den Deckel hoch, damit es jeder glaubt,
dreh’ mir ein warmes Licht grad auf mein fahles Haupt.
Mach' noch ein letztes Mal mich für die Gäste fein,
dann geh’ und schieb das Ding auf den 309.

Auf den 309, auf den 309.
Ja, geh und schieb das Ding auf den 309.

Komm her, mein schönes Kind, sei lieb und küss mich sanft,
schüttel’ das Kissen auf, dann lieg’ ich unverkrampft.
Gib allen Freuden reich von meinem guten Wein.
Ich glaub', ich brauch’ ihn nicht auf dem 309.

Auf dem 309, auf dem 309.
Ich glaub', ich brauch’ ihn nicht auf dem 309.

Hör’ ich die Pfeife geh'n, dann rollt der Zug heran.
Dass ist mein Zeichen jetzt, ich bin noch vor euch dran.
Wenn sich die Spur verwischt über dem Lerchenhain,
dann steig’ ich hoch hinauf mit dem 309.

Mit dem 309, mit dem 309.
Dann steig’ ich hoch hinauf mit dem 309.

Der Truthahn ist im Rohr, der Hahn kräht auf dem Mist.
Es freut mich sehr zu sehn, wie hoch die Stimmung ist.
Bejubelt euer Glück, doch alles Glück ist mein.
Ich bin ein Reisender auf dem 309.

Auf dem 309, auf dem 309.
Ich bin ein Reisender auf dem 309.

Es kümmert mich nicht mehr, singt ihr ein böses Lied,
was euch an mir gestört, weshalb’s mir recht geschieht.
Es geht mir prächtig jetzt, es könnt’ nicht besser sein,
seit ich gegangen bin mit dem 309.

Mit dem 309, mit dem 309.
Seit ich gegangen bin mit dem 309.



Gerald Grundmann

© 2015 by Gerald Grundmann

This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now