SAG’ DOCH


So sag’ doch,
ob dir mein Schweigen
schon konnte zeigen,
was es gesollt.

Und sag’ noch,
ob ich dein Schalten
wohl können halten,
wenn ich gewollt.

Gewiss, du fühltest keine Not
beim Leben, das sich dir erbot.
Du musstest nicht gesunden.

Doch ich, vom größten Menschenleid
seit Alters her noch nicht befreit,
ich hatte dich gefunden.

So sag’ doch,
ob einem Zeichen,
dich zu erreichen,
du wohl erlaubt.

Und sag’ noch,
ob ich im Hoffen
dich auch betroffen,
wenn ich geglaubt.



Gerald Grundmann